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Das „Übliche“ oder lieber was Neues?

Das Übliche liegt unter einer Wolkendecke, genannt „Bekanntes“. Es sind Aspekte, die sich hier auskennen, die in einem Pool an bekannten Erfahrungen, Gefühlen, Emotionen graben und recherchieren, um bei der Frage: „Was fehlt dir in deinem Leben, um glücklich zu sein?“ nur mit den bekannten Dingen aufwarten können, wie Geld, Gesundheit, Job, Freizeit, Freunde, Liebe, Beziehung, Geld, Geld und nochmals Geld. Und sie haben auch gleich alles parat, um die passenden Beispiele und Tipps anzubringen, um das alles zu lösen, unterhalb der Wolkendecke, denn nur hier kommen sie zu Wort und können sie existieren. Denn nur hier wissen sie, dass wir ihnen zu hören.

Also müssen sie uns mit aller Macht davon abhalten, jemals aus der Wolkendecke rauszukommen, hinein in unbekannte Gefilde, weil sie hier nicht funktionieren würden, weil wir hier sehen würden, wie einfach im Grunde genommen alles läuft, ohne groß darüber nachdenken zu müssen, Pläne schmieden zu müssen, in einen künstlichen Mangel gehen zu müssen, um diesen mit künstlichen Emotionen und künstlichen Gefühlen und künstlicher Energie (in Form von Geld) wieder füllen zu müssen, um damit unsere Aspekte zu befriedigen. Denn das ist die ganze Crux. All diese Dinge dienen dazu, die Aspekte zu befriedigen, solange die Aspekte diejenigen sind, die unser Leben (immer noch) bestimmen und diktieren.

Nimmt man ihnen diese Aufgabe, werden sie jedoch zu den besten Mitarbeitern, die wir uns jemals vorstellen können. Doch dazu braucht es den Mut, aus der Wolkendecke auszubrechen, uns oberhalb der Wolkendecke zu begeben und uns auf etwas einzulassen, was wir uns (die Aspekte sich)  unterhalb der Wolkendecke niemals hätten vorstellen können, weil es eben nicht in das Konzept und in das bekannte Gewässer unseres bisherigen Lebens passt. Natürlich haben die Aspekte davor Angst und warnen uns immer wieder mit allen möglichen Dingen, die sie in ihrem bekannten Pool und Gewässer finden, davor, diesen Schritt zu tun. Und dennoch haben wir ein tiefes inneres Wissen, dass wir es endlich tun sollten, sonst zerreißt es uns auf irgendeiner Ebene, weil wir uns gegenüber einen Kompromiss eingehen. Und wir wissen ganz genau, dass dieser Selbstbetrug schlimmer ist als alles andere. Es fühlt sich einfach „nicht richtig an“.

Leider machen das immer noch sehr, sehr viele. Und auch sehr viele Shaumbra, die ich treffe und mit denen ich mich unterhalte. Alles was sie lesen und alles was sie „wissen“ aus dem, was sie gelesen haben, versuchen sie, unterhalb dieser Wolkendecke anzuwenden und es dort hineinpassen zu lassen, geben es wieder nur ihren (gut trainierten) Aspekten in die Hände, um die Aspekte entweder davon zu überzeugen, und um sie nicht richtig sondern nur künstlich zu integrieren, weil sie nicht verstanden haben, was Erlauben wirklich bedeutet (und es bedeutet nicht, sich ein gutes Essen zu erlauben oder neue Kleidung oder ein neues Haus oder eine neue Reise oder was auch immer, all das hat mit dem wahren Erlauben absolut nichts zu tun). Sie geben alle Werkzeuge, die so wertvoll sind, einem Aspekt in die Hand, oder besser gesagt „Aspekten“, die dann das bestmögliche daraus machen, um es eben unterhalb der Wolkendecke anzuwenden. Und das kann und wird nicht funktionieren. Niemals!

Wir bewegen uns jetzt in Gefilde, wo die gängigen Bezugspunkte nicht mehr funktionieren, und das ist erst mal erschreckend (für die Aspekte), doch es ist auch unser natürlichster Seinsbereich, den wir zutiefst kennen, aber logischerweise (noch) nicht richtig zuordnen können. Und da ist gut so! Das, was hier funktioniert, würden Aspekte als Magie bezeichnen (wahrscheinlich auch der menschliche Aspekt) doch in Wahrheit ist es mehr unser natürlicher Seinszustand, als das komprimierte verdichtete Leben unterhalb der Wolkendecke. Hier oben funktioniert Schöpfung auf Knopfdruck, könnte man sagen, doch natürlich dauert es ein Moment, bis es unterhalb der Wolkendecke ankommen wird. Hier gelten auch ganz andere Prioritäten in punkto „was macht dich glücklich?“ Denn alles, was für die Aspekte unterhalb der Wolkendecke als wichtig erschien und als erstrebenswert, hat oberhalb der Wolkendecke keinerlei Priorität, weil es als eine Art Nebenprodukt sowieso auf natürliche Weise erscheint, durch etwas was hier von innen heraus generiert wird:

Nämlich zutiefst unbegründetes Wohlempfinden, von innen heraus, ohne äußerlichen Anhaltspunkt, ohne äußerlichen Bezugspunkt, einfach nur durch das tiefe Wissen (und das echte Wissen) von dem „Ich Existiere“, „Ich Bin Dass Ich Bin“, ein Form tiefer Selbstliebe, die auch unter der Wolkendecke nicht verstanden wird, bis sie hier oben erfahren wird. Dieses Wissen löst dann einen Sinn aus, der unter der Wolkendecke nicht funktioniert, den Aspekte sich künstlich zu erklären und künstlich nachzuempfinden versucht haben, was ihnen aber eher schlecht als recht geglückt ist, denn auch das kann man sich nicht erdenken, man muss es wirklich fühlen. Und es ist mit nichts vergleichbar, was man je mit seinen begrenzten Sinnen unterhalb der Wolkendecke gefühlt hat. Und wenn dieses Gefühl eintritt, spürt man ganz genau, wie unecht alle Gefühle vorher gewesen sind, die die Aspekte versucht haben unter der Wolkendecke nachzuahmen. Man spürt in dem Moment ganz genau, wie man sich selbst wirklich zum Narren gehalten hat, wenn man diese obigen Worte gesagt oder vermeintlich „gefühlt“ hat.

Und danach passt auf einmal tatsächlich alles unterhalb der Wolkendecke ganz von alleine auf sich auf: das Geld, der Reichtum, die Fülle, was man vorher so erstrebt hat, kommt von ganz alleine, weil man einfach weiß, dass das nicht der Urheber des eigenen Glücks ist, weil man schon glücklich ist. Und somit wird man einfach durch dieses natürliche Glücklichsein auch noch mit dem Reichtum beschenkt, den man vorher so verzweifelt angestrebt hat. Die Fülle ist nur noch komplementär dem eigenen Sein gegenüber, weil es das Sein nicht mehr ausmacht, weil es das nie hat. Diese Erkenntnis letztendlich zu gewinnen, ist Realisierung. Die Realisierung, oberhalb und unterhalb der Wolkendecke sein zu können, in jedem präsenten Moment. Zu wissen, dass man nicht begrenzt und limitiert und eingeschränkt ist, sondern gerade die Fußspitze in einen Bereich gleichsetzt hat von dem, was wir wirklich sind, was sich unendlich ausdehnt und unendlich viel Neues bringt – Leicht und Anmutig.

Ein Jahr der Veränderungen

Es ist in der Tat ein Jahr der Veränderungen. Anfang des Jahres wurde erwähnt: „Viele Dinge werden für manche Menschen nicht mehr so funktionieren, wie sie es gewohnt waren. Das gewohnte Ergebnis wird sich nicht mehr so einstellen wie früher.“ Eine Aussage, die sich immer mehr bewahrheitet.

Sei es in punkto Geld verdienen oder Macht ausüben oder auch in Sachen Manipulation. Für manche ist es ein Segen, für andere zum Verzweifeln. Wer sich in welcher Position dabei befindet, ist dabei unschwer zu erkennen. Und: alles darf sein, denn durch die immer höhere Schwingung, zu der jetzt ein Zugang besteht, haben gewisse 3D-Spielereien keinerlei Angriffspunkt mehr. Sie verlaufen in der Leere. Sehr zur Verzweiflung derjenigen, die bislang vermeintlich immer am „längeren Hebel“ gesessen haben. Sehr zum Erstaunen und als Befreiungsschlag derjenigen, die dies auf einmal mit einer neuen Gelassenheit erkennen dürfen.

Es ist alles Teil des Umwandlungsprozesses und jeder kann in jedem Jetzt-Moment neu wählen, worauf er sich fokussieren möchte. Doch wer einmal alte Spiele durchschaut hat, wird sich darauf nicht mehr einlassen – und: derjenige erlernt ein vollkommen neues Mitgefühl für all jene, die noch darin verhaftet sind. Denn es liegt alldem keinerlei Bewertung zugrunde. Auch das ist Teil einer höheren Schwingung, die sich jetzt einstellt…. Wertfreiheit, Mitgefühl, Gelassenheit, was zu neuem unbegründetem Wohlbefinden führt, und somit zu einer völlig neuen persönlichen Freiheit.

Vieles hat sich bei mir persönlich verändert, durch Ereignisse, die ich hier peu a peu mal schildern werde, da es sicher noch viel mehr Menschen gibt, die ähnliches durchmachen werden oder bereits durchgemacht haben. Es hat mich von vielen Manipulationen losgehakt und mich wachsen lassen. Wachsen lassen in dem Sinne, womit mein Ego, meine Persönlichkeit, nichts mehr anfangen kann und wo ich nun die Chance erhalten habe, mehr zu dem zu werden, was Ich Bin, was wir alle im Grunde genommen sind.

Meine Aufforderungen an euch: Entdeckt das „Und“ in euch! Legt die Stellen frei, wo ihr bewertet, und fragt euch warum ihr das macht. Denn dies hält eine illusionäre Trennung aufrecht. Geht in die Energie von „Und“, und alles darf sein. Löst euch von Manipulationen, eigenen und fremden, werdet achtsam dem gegenüber und wisst, dies alles darf sein, und ihr müsst dabei nicht mehr mitspielen.

Ende des Jahres hört geht das Studio der Awakening Zone Offline, d.h. es gibt keine Sendungen mehr. Auch das Archiv wird es nicht mehr geben. Wer also einige meiner Sendungen, vorallem die letzteren, die nach Aussagen der Zuhörer sehr transformierend waren, runterladen möchte, um sie sich vielleicht ab und an mal anzuhören, der sollte dies jetzt tun.

Ein hervorragender, transformierender Buchtipp zum Abschluss: „Lebe in deinem eigenen Licht“ von Tom Kenyon und Wendy Kennedy – ein absolutes Muss für alle, die wirklich die Schleier lüften und die Spiele beenden möchten, und ohne andere für ihre Spiele zu bewerten. Ihr werdet staunen!

Herbstliche Grüße,

Birgit

Was bedeutet eigentlich, dass wir die Dimensionen wechseln?

Bislang wurde die letzten Monate, speziell seit dem 21.12.2012 immer wieder davon geredet, dass wir die Dimensionen wechseln, sprich, wir bewegen uns von der 3D – der dritten Dimension – in die 5D, die fünfte Dimension. Die 4D überspringen wir also einfach, oder? Es gab niemanden, der mir aber eine klare Auskunft geben konnte, was das denn konkret bedeutet. Meist gab es nur vage Erklärungen, die ich dann selbst übernommen habe, um es ebenso vage anderen zu erklären, aber richtig verstanden habe ich es nie. Außerdem gab es meistens den Blick „nach oben“ wenn die Rede von Dimensionen waren – denn „andere Dimensionen“ waren immer irgendwie „dort oben“, woanders, nicht hier unten. Hier unten war die 3-D, dort oben alle anderen. 

Die Aussagen waren dann immer: „Wir bewegen uns von der linearen Zeitlinie in eine präsente Jetzt-Zeit, so dass Raum und Zeit verschmelzen. Und es gäbe auch keine Schwingung mehr, denn Schwingung ist Dualität, und aus dieser bewegen wir uns raus.“ Hmm. Das klingt schonmal ganz plausibel, aber dennoch blieb da dieser Rest, der im Raum schwebte, und den keiner zu fassen bekam. Denn 3-D bedeutete doch bislang physikalisch gesehen Höhe, Tiefe, Breite. Addiert man die Zeit dazu, so hat man die 4-D. Wie soll ich mir das also mit der 5-D vorstellen, in die wir überwechseln? Was geschieht da und wie kann ich es wahrnehmen?

Eine Antwort darauf lieferte mir ein geniales Buch, geschrieben von Jim Self, mit einem Vorwort von Barbara Hand Clow. Dieses Buch gibt es zwar zur Zeit nur auf Englisch und heißt: „What do you mean, the Third Dimension goes away?“ Zu deutsch: „Was meinst du damit, die Dritte Dimension verschwindet?“ (erhältlich auf Amazon.de), aber: auf der Webseite von Jim Self www.masteringalchemy.com gibt es einen Button „International Articles“ und dort gibt es zwei PDFs, die ich euch sehr ans Herz legen möchte (die anderen PDFs sind auch mega-interessant, aber diese drehen sich speziell um dieses Thema, was dieser Dimensionswechsel bedeutet).

Das eine ist ein kostenfreies E-Booklet: „Die Shift“ und das andere ist ein kurzer Ausschnitt aus oben genanntem Buch „Was meinst du damit…?

Folgendes nehme ich hier schon vorweg, den Rest dürft ihr gerne selbst in den Artikeln lesen: Bei den Dimensionen, von denen im Zusammenhang mit Dimensionssprung die Rede war, dreht es sich um etwas vollkommen anderes, als wir alle angenommen haben, und es ist sehr, sehr einleuchtend. Barbara Hand Clow beschreibt das in ihrem Vorwort sehr gut: Bei der 1-D handelt es sich um das Erdzentrum, der Ort, mit dem wir uns erden. Die 2-D sind die tektonischen Bereiche unterhalb der Erdoberfläche. Die 3-D ist das Leben in einer festen, soliden Welt. Die 4-D sind kollektive Gedanken und Gefühle. Und die 5-D ist das herzzentrierte Leben. 

Laut Jim Self ist die 3-D seit dem 21.12.2012 schon längst nicht mehr vorhanden, sondern wird nur durch die Illusion der Glaubenssysteme aufrechterhalten – weshalb viele Menschen viele Probleme in ihrem Leben erfahren, weil die Dinge einfach nicht mehr so funktionieren wie früher. Das heißt, die alten Gewohnheiten des Denkens, Fühlens und Verhaltens, was wir als Dritte Dimension kannten, verschwindet. Dazu kommt eine rapide Veränderung der linearen Zeiterfahrung in eine Jetzt-Moment-Zeiterfahrung, wo alles im selben Moment zu geschehen scheint. Die Zeit vergeht also nicht schneller, sondern sie kollabiert förmlich, und das lässt viele Menschen zur Zeit durchdrehen. 

Denn eine Wahl beruht nicht mehr auf den Erfahrungen der Vergangenheit oder auf Ängsten in der Zukunft. Sie findet herzzentriert im Jetzt-Moment statt. Laut Jim haben wir die letzten 60 Jahre simultan in der 3D und 4D gelebt. Aus meiner Sicht ist das die Erklärung dafür, dass so viel Macht, Tarnung, Manipulation aufgebaut werden konnte – im kleinen wie im großen. Durch das „Grand Cross“ am 22. April 2014 bis zum 9. Mai, eine aussergewöhnliche planetarische Konstellation von Merkur, Jupiter, Mars und Pluto, die eine exakte rechtwinklige Diamantform mit einem gleichseitigen Kreuz bildet. Mehr darüber könnt ihr in meiner monatlich stattfindenden Radiosendung auf der Awakening Zone vom 4. März 2014 erfahren.  

So, und nun wünsche ich euch nach der Lektüre der beiden PDFs von Jim Self, dass ihr die kommenden Zeiten wesentlich leichter und auch freudiger durchleben könnt, jetzt wo ihr wisst, worum es eigentlich geht.

Herzensgrüße,

BirgitBild

Darf ein Meister kleine Wunder für andere erschaffen?

Diese Frage ist mir letztens aufgrund einer Aussage in einem Mark-Channeling (mehr dazu siehe weiter unten) der Trilogie „Creation“ Teil 1 Klasse 6 gestellt worden. Ich glaube, dass uns so manche Aussagen erstmal kurz aus der Balance bringen können, wenn sich der Kopf spontan einschaltet und das Herzgefühl/-wissen aber ein leichtes „ist schon okay“ signalisiert. Doch es bleibt natürlich im Hinterkopf und rumort – „Aber wir sollen doch niemand anderem helfen. Ich bin doch gerade dabei, mein Helfersyndrom zu überwinden. Und das steht ja ganz konträr zu den sonstigen Aussagen.“

Wirklich? Oder müssen wir einfach nur die Perspektive wechseln, wenn wir so eine Aussage hören, raus aus den gewohnten Denk-Spurrillen gehen, die uns doch wieder nur feststecken lassen. (Merkt ihr was? Ihr kennt das vom Fahrradfahren, vom Autofahren: je tiefer eine Spurrille gegraben ist, weil immer derselbe Weg eingeschlagen wurde, um so eher ist die Wahrscheinlichkeit, dort eines Tages steckenzubleiben. Hm, und dann wundern wir uns – wie konnte denn das passieren? Hilfe, ich stecke fest!)

Denn das ist nun die tägliche Übung bei allem, was uns begegnet: Spurrillen ausfindig machen und umgehen, sie zuzuschütten, verrotten zu lassen. Neue Wege einschlagen, ungewohntes Terrain betreten, neue Spuren ziehen (wer Ski fährt weiss, wie herrlich das ist, eine neue Spur in den Schnee zu ziehen – so sanft, gleitend, fliessend, mühelos. Kommt man dann wieder auf die ausgefahrene Piste mit all den Spurrillen, dann hakt es ständig, oder man reiht sich ein, und ein Spurwechsel gestaltet sich oft als herausfordernd.)

Doch nun zu meiner Antwort auf diese Frage: „Darf/soll ein Meister kleine Wunder für andere erschaffen?“ Ich sehe das so: das Erschaffen kleiner Wunder für andere verstehe ich nach dem Prinzip der Resonanz. Alleine durch unser Sein (wenn wir uns in unserer Meisterschaft befinden) stellen wir schon für andere die Möglichkeit von kleinen Wundern bereit. Deshalb sollen wir ja unser „Leben ausstrahlen lassen“ (wie Adamus es oft in den Shouds ausdrückt), uns nicht zurückhalten, unsere Liebe, Weisheit, Kraft auszustrahlen (nicht mit Worten, sondern einfach dadurch, dass man es selbst lebt, dass man authentisch ist in allem was man tut!). Wenn andere mit uns in Berührung kommen, dann behalten wir es nicht in unserem Inneren oder kapseln es ab oder „verdichten“ uns, sondern du bist einfach mehr denn je in deinem wunderbaren goldenen Bereich*, der dich ganz natürlich umgibt, strahlst es aus, aus Freude daran, dich nicht mehr zurückzuhalten, dich nicht verstecken zu müssen.

So wie die Bäume/Büsche, Blumen, Gräser ihre Pollen und ihren Duft verstreuen aus Freude am Erblühen, ohne Rücksicht auf Allergiker; oder die Sonne, die ihre Wärme erbarmungslos ausstrahlt und sich nicht zurückhält, nur weil sich einige verbrennen. Es ist ihr egal. Doch andere nutzen diese Chance für sich. Und genau so verstehe ich das bei Mark’s Aussage. Du „tust“ eigentlich gar nichts aktiv für andere (was ja auch nicht sinnvoll ist) sondern du bist einfach dieses goldene Feld, dieses Portal. Denn das sind wir wirklich, und das verändert alles, womit wir zu tun haben. Manche schreckt es ab, manche werden davon angezogen und es springt einfach auf sie über. Was immer geschieht, du bleibst einfach bei dir und fühlst dieses unbegründete Wohlempfinden.

*Mark nimmt uns in seiner Trilogie „Creation“ in Teil 1 an die Hand und führt uns direkt hinein in die Bereiche der Schöpfung, zum Ursprung, da, wo kein Verstand mehr irgendein Pendant oder Bild oder Vergleich hat, denn der Verstand kann nur Dinge mit dem ihm bekannten vergleichen. Deshalb ist er auch so eingeschränkt und begrenzend. Doch in diesen Bereichen fühlst du es einfach, du weisst einfach, was da vor sich geht, und du bist mittendrin. Bis du feststellst, dass du das Feld bist, was du fühlst, dass du es schon immer gewesen bist. Niemand kann sich das „erdenken“, es muss erfahren werden. Jeder für sich, manche in diesem Leben vielleicht nie. Kein Geld der Welt kann diese Erfahrung ermöglichen, das kommt nur aus deiner Bereitschaft dazu, dich darauf einzulassen – und du wirst unendlich dafür belohnt werden.

Und dieser Bereich umgibt uns immer, wir haben ihn nur nie wahrgenommen und mit künstlichen Gefühlen und Glaubenssystemen des  Verstandes vor uns und vor anderen getarnt, teilweise so gut, dass wir selber nicht mehr an dessen Existenz geglaubt haben – so real war/ist unsere Lüge, wer wir glauben zu sein. Und wenn diese Lüge enttarnt ist, wenn endlich das Wahre Ich, das „Ich bin Das“ in Erscheinung tritt, dann strahlen wir ein Feld mit dem Potenzial für Veränderung aus, für alle, die uns begegnen, für alle, an die wir nur denken, denn sie sind  automatisch in diesem goldenen Feld des Bewusstseins.

Wir stecken erst dann wieder fest, wenn wir uns zu sehr mit unserer Persönlichkeit identifizieren, in diese Spurrille rutschen, die über Generation, über viele Leben so tief eingegraben wurde, weil jeder dachte, so muss es sein. Doch die Rillen füllen sich immer mehr auf, wir helfen anderen alleine schon durch unser Sein, durch unsere Anwesenheit – ob sie/wir das wissen oder nicht. Meistens wissen sie/wir das nicht und das ist gut so, denn dann geschehen die Veränderungen meisterlich, ohne Ego und Agenda, und wir akzeptieren immer mehr die kleinen und großen Wunder in unserem Leben, deren Ursache wir auf einmal kennen, da wir die Ursache sind, weil wir den Sprung gemacht haben, Schöpfer zu sein, denn ein Schöpfer ist immer die Ursache, nie der Effekt.

Wer mehr zu dieser unglaublich transformierenden Trilogie wissen möchte und sich von Mark angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mehr darüber auf meiner Webseite  zu erfahren (auf deutsch) oder aber zur Original Webseite von Jonette Crowley zu gehen (auf englisch), denn sie channelt auf sehr einfühlsame Weise die Energien von Mark, die oft nur sehr schwer in Worte zu übersetzen sind.

In diesem Sinne wünsche ich euch von Herzen ein ausgedehntes Erblühen zu dem, der ihr wirklich seid,

Birgit

 

Von Opfern und Rettern

Es existiert ein sehr einfaches Prinzip auf der Erde in unserer 3D-Welt: Solange es Retter gibt, muss es Opfer geben, die gerettet werden müssen. Und umgekehrt, solange es Opfer gibt, die gerettet werden müssen, muss es auch Retter geben. Alle beide erschaffen zusammen den Täter, Verbrecher, den Bösewicht, denn ohne Bösewicht kein Opfer, und ohne Opfer kein Retter. Nur diese drei erhalten diese Dynamik. Doch ohne die beiden – Opfer und Retter – verschwindet der Verbrecher von alleine.

Diese gesamte Dynamik existiert nicht an einem Ort der inneren Neutralität, ein Nullpunkt, den es auf Dauer zu erreichen gilt. Es gibt die gesunde und die ungesunde Art von Opfer und Retter. Generell ist zu sagen: Wenn du ein brennendes Haus siehst und jemandem aus dem Feuer hilfst, dann war dies ein spontanes Handeln von Opfer und Retter und das Ganze erschafft Energie. Doch wenn jemand in seiner Rolle als Retter oder Opfer verhaftet ist und ständig retten muss oder ständig gerettet werden muss, dann ist es ungesund und fängt an, Energie abzuziehen.

Ein Heiler, der in seiner Rolle verhaftet ist, muss sich immer Menschen erschaffen, die geheilt werden müssen, sprich, die krank sind. Ein Kranker, der permanent jemanden braucht, der ihn gesund macht, muss sich Heiler erschaffen. Seht ihr die Dynamik? Eine spontane Hilfe oder eine eingeprägte Rolle sind das, was den Unterschied ausmacht.

Am wichtigsten ist jedoch der, dass es automatisch keinen Täter, Verbrecher oder Bösewicht gibt, wenn es das Opfer oder den Retter nicht mehr gibt. Erst dies beiden bringen das dritte Element auf den Plan.

Der Verbrecher versucht seine Lebensenergie von dem Opfer zu bekommen. Der Retter erhält seine Lebensenergie davon, dass er das Opfer rettet. Das Opfer bekommt seine Lebensenergie davon, indem es beide auf Abruf hält. Es ist ein Spiel, in dem alle gefangen sind, keine Rolle ist pathetischer als die andere, jede Rolle benötigt die beiden anderen Mitspieler. Und ich rede hier von den Extremen der drei Rollen.

Wir müssen lernen, die Energien auszubalancieren, so dass keine Extreme mehr entstehen können. Wenn wir bei uns selber anfangen, dann findet das eine Resonanz bei anderen und diese Resonanz kann sich dann immer mehr aufbauen. Vielleicht schaut jeder mal bei sich selbst, wo er in einer dieser drei Rollen verhaftet ist. Sei es in der Familie, im Freundeskreis, auf der Arbeit, generell. Wo springen wir immer wieder in eine der Rollen anstatt uns zu einem neutralen inneren Nullpunkt zu bewegen. Wer fordert welche Rolle von uns? Und: es ist wichtig zu erkennen, ob es sich um ein natürliches, gesundes, also Energie erschaffendes Spiel handelt, was aus der spontanen Situation heraus entsteht, oder ob es eine Gewohnheit ist, ein Extrem, das anderen Menschen Energie abzieht. Es dürfte für jeden äusserst spannend sein, sich auf diese eigene Entdeckungsreise einzulassen.

Und was dann? Fangt an, die Rolle des Extremen zu neutralisieren, übernehmt selbst wieder die Verantwortung für Dinge die geschehen und gebt anderen ihre eigene Verantwortung zurück. Wo kein Opfer ist, da muss kein Retter sein und auch der Täter verschwindet von selbst… Probiert es aus.

Herzlichst,
Birgit

Die lieben Aspekte

Gerade ist ein wunderbares Wochenende vorüber, an dem ich einen Workshop über „Endlich in die eigene Kraft kommen“ abgehalten habe. Dort ging es hauptsächlich um unsere vergangenen Geschichten, die wir kreiert habe, sogenannte „Aspekte“ von uns, und wie sie sich in unser jetziges Leben einmischen, dort mitmischen und uns eben nicht in die eigene Kraft kommen lassen. Nun, es war sehr spannend, dies mit jedem einzelnen Teilnehmer durchzugehen, die Durchbrüche waren auf jeden Fall da.

Es ist sehr spannend, immer wieder zu beobachten und zu sehen, wie oft unser Leben „fremdbestimmt“ ist, wir aber so hypnotisiert sind, dass wir es nicht als solches erkennen und laut verkünden: Ich? Natürlich bestimme ICH mein Leben! Sprach´s und merkt überhaupt nicht, dass dieser Satz aus dem Mund von Aspekten kommt, die sich schnell und schützend vor einen stellen und uns im wahrsten Sinne, das Wort aus dem Mund und das Zepter aus der Hand nehmen. Kein Wunder, dass wir nicht das erschaffen können, was wir wollen, denn WER will es denn? Will es unser wahres Selbst oder nur ein Aspekt? Befriedigen wir denn wirklich das Bedürfnis unserer Essenz oder sind wir damit beschäftigt, all unsere Aspekte zu befriedigen in ihrem Wünschen und Wollen?

Ich bin mir sicher, dass letzteres der Fall ist, bei mindestens 90% der Menschheit momentan. Und dann wundert sich jeder, wo seine/ihre Energie geblieben ist. Nämlich irgendwo im Wunsch-Erfüllen auf der Strecke. Denn Zufriedenheit ist dort dauerhaft nirgends zu finden. Auch nicht Fülle, Balance, Ausgeglichenheit, Gesundheit, Wohlbefinden, Glück. Erst wenn wir uns ausgegraben haben zwischen all unseren Aspekten, wenn wir die denkende Stimme identifiziert haben, die uns alles mögliche an Gefühlen suggerieren möchte, dann – erst dann kommen wir zu dem wahren Kern von uns, und dieser möchte einfach nur das Leben leben, geniessen, voller Freude, voller Akzeptanz, was auch immer kommen mag. Doch davor treffen wir auf wirklich viele kleine Helfershelfer, die jetzt wirklich nicht mehr hilfreich sind. Sie waren es einst und sind es – bewusst eingesetzt – manchmal immer noch. Doch es wird Zeit, sie zu erkennen, sich nicht mehr damit zu identifizieren und wahrlich anzufangen, wieder das Zepter in die Hand zu nehmen.

Erst dann kommt das wahre, souveräne „Ich Bin“ zum Vorschein in all seinem Glanz, seiner Größe und seinem Strahlen, unbehaftet vom Ego, vom Sein-Wollen und von allem, was diese Energie Schräg werden lässt und in seiner Klarheit mindert.

Die größte Blockade…

… mit der wir uns auseinandersetzen müssen, ist das Nicht-Vergeben. Denn dies hält uns in der Vergangenheit fest und lässt uns nicht im Jetzt-Moment sein. Diejenigen, die schon länger mit der Materie der Neuen Energie und des Neuen Bewusstseins arbeiten, fällt es sicherlich leichter, sich oder anderen nach einer gemachten Erfahrung zu vergeben – ein besseres Wort dafür ist auch sich oder andere „freizusprechen“. Vergeben hat immer den Beigeschmack, dass es eine Sünde gab, was ja nicht der Fall ist. Freisprechen passt also eher.

Doch fällt es uns besonders auf, wenn die anderen, die dies vielleicht  ebenfalls betroffen hat und die bei der Erfahrung mitgeholfen habe (unbewusst), uns nicht freisprechen können und im wahrsten Sinne des Wortes „nach-tragend“ sind. Sie verstehen nicht, dass wir schon wieder fröhlich normalen Belangen nachgehen, als wäre nichts gewesen. Doch waren wir in unseren Tiefschlafzeiten nicht ebenso – wer kann sich nicht noch daran erinnern? Oder vielleicht liest dies gerade jemand, der gerade anfängt, sich mit Neuem Bewusstsein zu beschäftigen und auch schon soviel Pakete mit sich herum trägt aus Gründen der Nicht-Freisprechung von Familie, Partnern, Freunden, Kollegen (auch wenn es sich so liest, doch ich meine immer beide Geschlechter damit, also männlich und weiblich ;-)).

Das hat viel mit Selbstliebe zu tun. Etwas, was wir abtrainiert bekommen haben, denn darunter verstand man doch eher was Negatives. Es wird Zeit, dies wieder aus dem tiefsten Inneren unseres Herzens zu lernen – die Liebe zu uns selbst. Dem werde ich mal einen Extra-Blog widmen, denn das Thema ist sehr verzweigt in sehr verdrehte Emotionen von vermeintlicher Liebe. Doch diese Selbstliebe, die hier gemeint ist, kommt nicht aus dem Ego, sondern von einem Ort tief in unserem Herzbereich, ein Gefühl des unbegründeten Wohlbefindens, der tiefen Liebe zu unserem Sein.

Wenn wir also noch diverse Altlasten mit uns herumtragen, weil wir uns oder den anderen nicht freigesprochen haben davon, uns nicht davon entlasten, so ist es an der Zeit dies zu tun. Es ist wichtig, denn es bringt uns in den Jetzt-Moment. Jemand sagte einmal den wunderbaren Ausspruch, den man in Situationen anwenden kann, wenn man durch das Umfeld herausgefordert wird (was ja wieder ein Päckchen mehr zum Rumtragen bedeuten würde), ist: „In deiner Gegenwart/in eurer Gegenwart liebe ich mich so sehr.“ Sofort katapultiert dieser Satz in den Jetzt-Moment, in die Selbstliebe, in die Vergebung/Freisprechung. Und das Beste: es befördert sogar an einen Ort der Neutralität, so dass man sich selbst nicht als Opfer sehen kann. Wenn es kein Opfer gibt, dann neutralisiert es den Täter. Probiert es aus (am besten sagt man den Satz in Gedanken zu sich, dass ist manchmal besser, denn ich würde nicht automatisch voraussetzen, dass das Gegenüber den Satz ebenfalls versteht.)

Das Thema ist sehr vielschichtig und stark verknüpft mit vielerlei anderen Dingen. Doch löst man eine Masche, trennt sich der ganze verstrickte Pulli auf und das zuvor falsch gestrickte Muster (im wahrsten Sinne des Wortes, ein Muster von uns selbst) kann sich lösen und man sieht, was wirklich IST, und nicht, was die Illusion der Verstrickung uns glauben machen wollte.

Herzensgrüße,
Birgit