Darf ein Meister kleine Wunder für andere erschaffen?

Diese Frage ist mir letztens aufgrund einer Aussage in einem Mark-Channeling (mehr dazu siehe weiter unten) der Trilogie „Creation“ Teil 1 Klasse 6 gestellt worden. Ich glaube, dass uns so manche Aussagen erstmal kurz aus der Balance bringen können, wenn sich der Kopf spontan einschaltet und das Herzgefühl/-wissen aber ein leichtes „ist schon okay“ signalisiert. Doch es bleibt natürlich im Hinterkopf und rumort – „Aber wir sollen doch niemand anderem helfen. Ich bin doch gerade dabei, mein Helfersyndrom zu überwinden. Und das steht ja ganz konträr zu den sonstigen Aussagen.“

Wirklich? Oder müssen wir einfach nur die Perspektive wechseln, wenn wir so eine Aussage hören, raus aus den gewohnten Denk-Spurrillen gehen, die uns doch wieder nur feststecken lassen. (Merkt ihr was? Ihr kennt das vom Fahrradfahren, vom Autofahren: je tiefer eine Spurrille gegraben ist, weil immer derselbe Weg eingeschlagen wurde, um so eher ist die Wahrscheinlichkeit, dort eines Tages steckenzubleiben. Hm, und dann wundern wir uns – wie konnte denn das passieren? Hilfe, ich stecke fest!)

Denn das ist nun die tägliche Übung bei allem, was uns begegnet: Spurrillen ausfindig machen und umgehen, sie zuzuschütten, verrotten zu lassen. Neue Wege einschlagen, ungewohntes Terrain betreten, neue Spuren ziehen (wer Ski fährt weiss, wie herrlich das ist, eine neue Spur in den Schnee zu ziehen – so sanft, gleitend, fliessend, mühelos. Kommt man dann wieder auf die ausgefahrene Piste mit all den Spurrillen, dann hakt es ständig, oder man reiht sich ein, und ein Spurwechsel gestaltet sich oft als herausfordernd.)

Doch nun zu meiner Antwort auf diese Frage: „Darf/soll ein Meister kleine Wunder für andere erschaffen?“ Ich sehe das so: das Erschaffen kleiner Wunder für andere verstehe ich nach dem Prinzip der Resonanz. Alleine durch unser Sein (wenn wir uns in unserer Meisterschaft befinden) stellen wir schon für andere die Möglichkeit von kleinen Wundern bereit. Deshalb sollen wir ja unser „Leben ausstrahlen lassen“ (wie Adamus es oft in den Shouds ausdrückt), uns nicht zurückhalten, unsere Liebe, Weisheit, Kraft auszustrahlen (nicht mit Worten, sondern einfach dadurch, dass man es selbst lebt, dass man authentisch ist in allem was man tut!). Wenn andere mit uns in Berührung kommen, dann behalten wir es nicht in unserem Inneren oder kapseln es ab oder „verdichten“ uns, sondern du bist einfach mehr denn je in deinem wunderbaren goldenen Bereich*, der dich ganz natürlich umgibt, strahlst es aus, aus Freude daran, dich nicht mehr zurückzuhalten, dich nicht verstecken zu müssen.

So wie die Bäume/Büsche, Blumen, Gräser ihre Pollen und ihren Duft verstreuen aus Freude am Erblühen, ohne Rücksicht auf Allergiker; oder die Sonne, die ihre Wärme erbarmungslos ausstrahlt und sich nicht zurückhält, nur weil sich einige verbrennen. Es ist ihr egal. Doch andere nutzen diese Chance für sich. Und genau so verstehe ich das bei Mark’s Aussage. Du „tust“ eigentlich gar nichts aktiv für andere (was ja auch nicht sinnvoll ist) sondern du bist einfach dieses goldene Feld, dieses Portal. Denn das sind wir wirklich, und das verändert alles, womit wir zu tun haben. Manche schreckt es ab, manche werden davon angezogen und es springt einfach auf sie über. Was immer geschieht, du bleibst einfach bei dir und fühlst dieses unbegründete Wohlempfinden.

*Mark nimmt uns in seiner Trilogie „Creation“ in Teil 1 an die Hand und führt uns direkt hinein in die Bereiche der Schöpfung, zum Ursprung, da, wo kein Verstand mehr irgendein Pendant oder Bild oder Vergleich hat, denn der Verstand kann nur Dinge mit dem ihm bekannten vergleichen. Deshalb ist er auch so eingeschränkt und begrenzend. Doch in diesen Bereichen fühlst du es einfach, du weisst einfach, was da vor sich geht, und du bist mittendrin. Bis du feststellst, dass du das Feld bist, was du fühlst, dass du es schon immer gewesen bist. Niemand kann sich das „erdenken“, es muss erfahren werden. Jeder für sich, manche in diesem Leben vielleicht nie. Kein Geld der Welt kann diese Erfahrung ermöglichen, das kommt nur aus deiner Bereitschaft dazu, dich darauf einzulassen – und du wirst unendlich dafür belohnt werden.

Und dieser Bereich umgibt uns immer, wir haben ihn nur nie wahrgenommen und mit künstlichen Gefühlen und Glaubenssystemen des  Verstandes vor uns und vor anderen getarnt, teilweise so gut, dass wir selber nicht mehr an dessen Existenz geglaubt haben – so real war/ist unsere Lüge, wer wir glauben zu sein. Und wenn diese Lüge enttarnt ist, wenn endlich das Wahre Ich, das „Ich bin Das“ in Erscheinung tritt, dann strahlen wir ein Feld mit dem Potenzial für Veränderung aus, für alle, die uns begegnen, für alle, an die wir nur denken, denn sie sind  automatisch in diesem goldenen Feld des Bewusstseins.

Wir stecken erst dann wieder fest, wenn wir uns zu sehr mit unserer Persönlichkeit identifizieren, in diese Spurrille rutschen, die über Generation, über viele Leben so tief eingegraben wurde, weil jeder dachte, so muss es sein. Doch die Rillen füllen sich immer mehr auf, wir helfen anderen alleine schon durch unser Sein, durch unsere Anwesenheit – ob sie/wir das wissen oder nicht. Meistens wissen sie/wir das nicht und das ist gut so, denn dann geschehen die Veränderungen meisterlich, ohne Ego und Agenda, und wir akzeptieren immer mehr die kleinen und großen Wunder in unserem Leben, deren Ursache wir auf einmal kennen, da wir die Ursache sind, weil wir den Sprung gemacht haben, Schöpfer zu sein, denn ein Schöpfer ist immer die Ursache, nie der Effekt.

Wer mehr zu dieser unglaublich transformierenden Trilogie wissen möchte und sich von Mark angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mehr darüber auf meiner Webseite  zu erfahren (auf deutsch) oder aber zur Original Webseite von Jonette Crowley zu gehen (auf englisch), denn sie channelt auf sehr einfühlsame Weise die Energien von Mark, die oft nur sehr schwer in Worte zu übersetzen sind.

In diesem Sinne wünsche ich euch von Herzen ein ausgedehntes Erblühen zu dem, der ihr wirklich seid,

Birgit

 

Ein Gedanke zu „Darf ein Meister kleine Wunder für andere erschaffen?

  1. Maxi Jambor

    ❤️Danke, liebe Birgit für Deine Energieübertragende Übersetzung von den Markklassen. Die Verdrahtung oder Vererbung zu Adamus ist phänomenal. Ich stehe gerade in einem Naturreservat und muss, um ab und an mit meiner Schwiegertochter und den weltlichen ‚Must‘ in Verbindung zu kommen, hoch auf einen Berg. Ich resete mich gerade vollkommen. Durch die Klasse 4 , deiner letzten Radiosendung und Geoffreys „Gedanken“ Übersetzung hat mein Sein – Jetzt eine neue Energiequalität bekommen. Autark sein ist eine tolle Erfahrung. Ich merke Mark Engergien waren noch nicht an Masse gebunden. Adamus weiß darum, wie“schwer“ manchmal die Masse ist. Dir gute Energie. Freue mich auf deine neue Sendung, wenn ich sie meistens nachträglich höre.

    Deine Maxi Die sehr schätzt

    Vom iPhone gesendet

    >

    Antwort

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