Die größte Blockade…

… mit der wir uns auseinandersetzen müssen, ist das Nicht-Vergeben. Denn dies hält uns in der Vergangenheit fest und lässt uns nicht im Jetzt-Moment sein. Diejenigen, die schon länger mit der Materie der Neuen Energie und des Neuen Bewusstseins arbeiten, fällt es sicherlich leichter, sich oder anderen nach einer gemachten Erfahrung zu vergeben – ein besseres Wort dafür ist auch sich oder andere „freizusprechen“. Vergeben hat immer den Beigeschmack, dass es eine Sünde gab, was ja nicht der Fall ist. Freisprechen passt also eher.

Doch fällt es uns besonders auf, wenn die anderen, die dies vielleicht  ebenfalls betroffen hat und die bei der Erfahrung mitgeholfen habe (unbewusst), uns nicht freisprechen können und im wahrsten Sinne des Wortes „nach-tragend“ sind. Sie verstehen nicht, dass wir schon wieder fröhlich normalen Belangen nachgehen, als wäre nichts gewesen. Doch waren wir in unseren Tiefschlafzeiten nicht ebenso – wer kann sich nicht noch daran erinnern? Oder vielleicht liest dies gerade jemand, der gerade anfängt, sich mit Neuem Bewusstsein zu beschäftigen und auch schon soviel Pakete mit sich herum trägt aus Gründen der Nicht-Freisprechung von Familie, Partnern, Freunden, Kollegen (auch wenn es sich so liest, doch ich meine immer beide Geschlechter damit, also männlich und weiblich ;-)).

Das hat viel mit Selbstliebe zu tun. Etwas, was wir abtrainiert bekommen haben, denn darunter verstand man doch eher was Negatives. Es wird Zeit, dies wieder aus dem tiefsten Inneren unseres Herzens zu lernen – die Liebe zu uns selbst. Dem werde ich mal einen Extra-Blog widmen, denn das Thema ist sehr verzweigt in sehr verdrehte Emotionen von vermeintlicher Liebe. Doch diese Selbstliebe, die hier gemeint ist, kommt nicht aus dem Ego, sondern von einem Ort tief in unserem Herzbereich, ein Gefühl des unbegründeten Wohlbefindens, der tiefen Liebe zu unserem Sein.

Wenn wir also noch diverse Altlasten mit uns herumtragen, weil wir uns oder den anderen nicht freigesprochen haben davon, uns nicht davon entlasten, so ist es an der Zeit dies zu tun. Es ist wichtig, denn es bringt uns in den Jetzt-Moment. Jemand sagte einmal den wunderbaren Ausspruch, den man in Situationen anwenden kann, wenn man durch das Umfeld herausgefordert wird (was ja wieder ein Päckchen mehr zum Rumtragen bedeuten würde), ist: „In deiner Gegenwart/in eurer Gegenwart liebe ich mich so sehr.“ Sofort katapultiert dieser Satz in den Jetzt-Moment, in die Selbstliebe, in die Vergebung/Freisprechung. Und das Beste: es befördert sogar an einen Ort der Neutralität, so dass man sich selbst nicht als Opfer sehen kann. Wenn es kein Opfer gibt, dann neutralisiert es den Täter. Probiert es aus (am besten sagt man den Satz in Gedanken zu sich, dass ist manchmal besser, denn ich würde nicht automatisch voraussetzen, dass das Gegenüber den Satz ebenfalls versteht.)

Das Thema ist sehr vielschichtig und stark verknüpft mit vielerlei anderen Dingen. Doch löst man eine Masche, trennt sich der ganze verstrickte Pulli auf und das zuvor falsch gestrickte Muster (im wahrsten Sinne des Wortes, ein Muster von uns selbst) kann sich lösen und man sieht, was wirklich IST, und nicht, was die Illusion der Verstrickung uns glauben machen wollte.

Herzensgrüße,
Birgit

4 Gedanken zu „Die größte Blockade…

  1. Vanessa

    Super schön ich bedanke mich herzlichst für die worte tut gut denn ich bin gerade an dem punkt ich will verzeihen hab auch schon bei einigen Personen gieng es sehr leicht und bei andern bin ich noch daran , da brauche ich mehr hmmmmm bin aber sehr positiv das ich es bald auch bei denen noch schaffen werde alles zur seiner zeit 😂😉 herzlichst Vanessa (Lara Ana) ❤️

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  2. Rutha

    Ich glaube nicht daran, dass ich jemanden vergeben oder freisprechen kann. Solange wie ich meine dies tun zu müssen, bin ich gefangen, denn dass ist gerade ein zeichen dafür, dass es noch nicht getan wurde. Ich glaube auch nicht, dass ich aktiv jemand oder mich selbst freisprechen kann, dies ist eine sache, die einfach geschieht und zwar in dem moment, wo ich meine gedanken von jemanden abwende. Ich gedanklich also nicht mehr gebunden bin. Es kann einfach dadurch geschehen, dass ich genug davon habe Dramen auf einen gewissen Gebiet ausleben zu müssen. Es ist immer eine bewusste Entscheidung, etwas anderes machen zu wollen, als das, was ich vorher zum Spiel beigetragen habe. ICh muss dem alten Drama auch etwas entgegensetzen, ein neues Spiel.
    Zwei Dinge müssen also geschehen, dass alte Spiel hat man satt.
    Und ein neues Spiel muss her.
    Meiner Anssicht nach ist die Entscheidung etwas anderes machen zu wollen, gerade die schwerste sache hierbei. Denn bei dem neuen Spiel handelt es sich wirklich um neue Erfahrungen. Auf diesem Spielfeld ist man noch fremd und Nichtwissen bestimmt hier die Spielregel.

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    1. Birgit Autor

      Klingt spannend. Wobei ich lieber ganz aus dem Spiel aussteige, als ein altes durch ein neues zu ersetzen. Durch die Vergebung/Freisprechung biete ich keinerlei Resonanz mehr und steige aus dem Spiel komplett aus. Gleichzeitig entlasse ich auch alle vorherigen Generationen aus dem Spiel und alle Zukünftigen. Alles andere wäre nur eine Ersatzhandlung. Was danach kommt ist egal. Vergeben kann man nur, wenn man das „große Spiel“ durchschaut hat. Zu wissen, dass alles einen Sinn und Zweck hat, dass wir die größten Herausforderungen von den geliebtesten Menschen bekommen, um in unserer Liebe zu wachsen und um in unsere eigene Kraft zu kommen. Mit Freisprechen/Vergebung kann der Verstand nicht umgehen, deshalb ist das Spiel vorbei. Ein Ersatz hält den Verstand nur weiter bei der Stange und es erfolgt kein echtes Loslassen des Spiels, der Geschichten.

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  3. Tobias

    Super Artikel! Ich habe mich dauernd gefragt warum ich mit Vergeben nicht aus den Schuldgefühlen rauskomme. 😉 Schuld gibt es in dem Sinne ja nicht, da Liebe alles ist…

    Vielen Dank!

    Antwort

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